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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen, treu sein

     

  • NACHRICHTEN

  • 10 November 2017

    Der Botschafter der Republik Polen Prof. Andrzej Przyłębski hat an der Feier zum 10-jährigen Bestehen der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz teilgenommen. Aus diesem Anlass fand am 10. November 2017 eine Tagung im Nicolaihaus in Berlin statt.

     

     

    In seinem Grußwort erinnerte Botschafter Przyłębski an die gewaltigen Aufgaben, vor denen der polnische Staat im Bereich Denkmalschutz und -sanierung steht, und zählte eine lange Liste von Projekten zur Rettung von Kunstwerken und historischen Objekten auf, die in den letzten Jahren in Polen und jenseits der Grenzen unseres Landes umgesetzt wurden.

     

    Der polnische Botschafter erinnerte daran, dass das Jubiläum der Deutsch-Polnischen Stiftung mit der Ausrufung von 2018 zum Jahr des kulturellen Erbes durch die Europäische Kommission zusammenfällt. Die Tätigkeit der Stiftung füge sich somit hervorragend in den Gesamtzyklus der Aktivitäten überregionalen Charakters ein, der sich zudem auf den Prozess der friedlichen Entwicklung Europas auswirke.

     

    Er betonte auch, dass kulturelle Entwicklung, wissenschaftlicher Austausch, regionale Zusammenarbeit und demzufolge auch die Intensivierung der Kontakte zwischen Vertretern der regionalen Organe und Verwaltung die Grundlage für weitere gemeinsame Maßnahmen bildeten. Diese spezifische, von der Welt der Kultur, Wissenschaft und Kunst betriebene Diplomatie beeinflusse die internationalen Beziehungen positiv, indem sie uns das Gefühl gesellschaftlicher Selbstverwirklichung gebe, ihren Autoren Zufriedenheit verschaffe und es uns ermögliche, uns auf die Erarbeitung zukunftsorientierter Vereinbarungen zu konzentrieren.

     

    Seit langem verbindet Deutschland und Polen eine gemeinsame kulturell-architektonische Vergangenheit. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz entstand eben aus dem Bedürfnis nach Bewahrung unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Gegründet wurde sie 2007 von Dr. Tessen von Heydebreck (einem deutschen Juristen) in Görlitz zusammen mit den namhaften Kunsthistorikern und Denkmalpflegern Prof. Andrzej Tomaszewski (1934-2010) und Prof. Gottfried Kiesow (1931-2011), die auch für ihr Engagement für die deutsch-polnische Versöhnung bekannt waren. Von Anfang an unternimmt die Stiftung vorrangige Restaurierungsarbeiten an Baudenkmälern, die ein einzigartiges Zeugnis des deutsch-polnischen und europäischen Kulturerbes darstellen.

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