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  • NACHRICHTEN

  • 19 März 2014

    Diskussion und Ausstellungseröffnung im Haus der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

    Am 18. März 2014 eröffneten Botschafter Jerzy Margański und der Präsident des Instituts für Nationales Gedenken Dr. Lukasz Kamiński im Haus der Heinrich-Böll-Stiftung die Ausstellung „Lernt Polnisch!“

     

    Die Ausstellung entstand in einer Zusammenarbeit des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR mit der Heinrich-Böll-Stiftung, der Botschaft der Republik Polen, dem Hannah-Arendt Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden und dem Institut für Nationales Gedenken in Polen.

     

    Bei der Eröffnung konnten sich die Gäste auch einen Vortrag von Dr. Tytus Jaskułowski und eine Diskussion zwischen dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn, dem DDR-Oppositionellen und Publizisten Wolfgang Templin und Senator Józef Pinior, einem Aktivisten der Solidarność, anhören.

     

    „Lernt Polnisch!“, war einer der vielen Slogans, die zu Beginn der 80er Jahre in der DDR als Graffiti an Hauswänden und Schaufensterscheiben auftauchten. Der Mut und die Stärke der Gewerkschaftsbewegung „Solidarność“ gaben der kleinen Gruppe von DDR-Oppositionellen Hoffnung auf Reformen und Veränderung.

     

    Bei den Regierenden in der DDR löste der Verlauf der Ereignisse in Polen Befürchtungen aus, in der Bevölkerung könnte "der Funke überspringen“. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) beauftragte die Stasi, die Reaktionen der Menschen genau zu beobachten und jegliche Form der Solidarität mit der antikommunistischen Opposition in Polen zu bestrafen.

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