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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen, treu sein

     

  • NACHRICHTEN

  • 30 April 2019

    Am 1. Mai 2004 kam es zu der größten Erweiterung der Europäischen Union aller Zeiten. Zusammen mit Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Litauen, Lettland, Estland, Slowenien, Zypern und Malta wurde Polen Mitglied der EU.

     

     

    Als erster Schritt auf dem Weg in die Europäische Union gilt das am 16. Dezember 1991 unterzeichnete Abkommen zwischen Polen und der Gemeinschaft sowie den Mitgliedsstaaten. Eine symbolische Bedeutung kommt dem am 8. April 1994 in Athen gestellten formellen Antrag der Republik Polen auf Aufnahme in die EU zu. Die eigentlichen Beitrittsverhandlungen wurden vier Jahre später aufgenommen. Bei dem Referendum über Polens Beitritt zur Europäischen Union am 7. und 8. Juni 2003 stimmten 77,45% Polinnen und Polen mit „Ja“.

     

    Polen ist das bevölkerungsreichste und flächenmäßig größte Land, das 2004 der EU beigetreten ist. Die Wirtschaft Polens – hinsichtlich des BIP die sechstgrößte in der EU – gehört zu den am schnellsten wachsenden EU-Wirtschaften. Als aktives und wichtiges Mitglied der Gemeinschaft beteiligt sich Polen an Schlüsseldebatten der EU – z. B. zu ihrer Zukunft, zur Migrations-, Klima- und Wirtschaftspolitik. Die Mitgliedschaft in der EU stärkt die internationale Rolle Polens und bringt viele wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Vorteile mit sich.

     

    In seiner Eröffnungsrede vor dem Sejm der Republik Polen stellte Außenminister Czaputowicz am 14. März 2019 fest: „Der EU-Beitritt Polens krönte diesbezügliche Bemühungen aller Regierungen, die nach dem Sieg der Solidarnosc im Jahre 1989 gebildet wurden. […] Die EU-Mitgliedschaft schuf ein stabiles Fundament für die Modernisierung unseres Staates, unserer Wirtschaft und unserer Außenpolitik.“

     

    Büro des Pressesprechers des Außenministeriums

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