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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen, treu sein

     

  • NACHRICHTEN

  • 2 Fabruar 2019

    Das Außenministerium verneint entschieden, als ob Minister Jacek Czaputowicz im der Wochenzeitung DER SPIEGEL erteilten Interview die Stationierung von US-amerikanischen Raketen in Europa gefordert hätte. Der Titel des Artikels in der heutigen online-Ausgabe von DER SPIEGEL gibt nicht den Inhalt des Gesprächs wider.

     

     

    In seinem Gespräch mit einem Journalisten der deutschen Wochenzeitung über den INF-Vertrag bemerkte der polnische Chefdiplomat, dass Europa zurzeit auf eine durch das NATO-Bündnis garantierte Strategie der atomaren Abschreckung baue. Er wies dabei darauf hin, dass eine weitere Präsenz amerikanischer, auch atomarer, Kräfte auf unserem Kontinent im Interesse Europas liege. 

     

    Gefragt nach der Möglichkeit, nukleare Waffen auf dem Gebiet Polen zu stationieren, hob Minister Czaputowicz hervor, dass „wir uns das ganz und gar nicht wünschen“. Der polnische Außenminister schloss nicht aus, dass Atomwaffen künftig, ähnlich wie jetzt, den Frieden in unserem Teil der Welt sichern würden. Potenzielle Entscheidungen über den Ort, an dem diese Art von Waffen stationiert werden sollen, überließ er aber ausschließlich der NATO.

     

    Nukleare Waffen werden gegenwärtig auf dem Gebiet einiger europäischer Länder stationiert.

     

    NATO prüft zurzeit den Einfluss der entgegen dem INF-Vertrag stationierten russischen Raketen auf die Sicherheit der Bündnispartner, um eine glaubwürdige und wirksame Politik der Abschreckung und Verteidigung zu gewährleisten. Polen unterstützt im vollen Umfang diese Atomwaffen einschließende Politik und wird seinen Verpflichtungen als Bündnispartner konsequent nachgehen.

     

     

     

    Büro des Pressesprechers im Außenministerium

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