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  • NACHRICHTEN

  • 30 Januar 2019

    Am letzten Sonntag, 27.01.2019, nahm Prof. Andrzej Przyłębski, Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, an der feierlichen Enthüllung eines Mahnmals für 121 polnische und italienische Zwangsarbeiter teil, die auf dem städtischen Friedhof in Halberstadt bestattet sind.

    (Foto: Ute Huch/Pressestelle/Stadt Halberstadt)

     

     

    Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde durch Vertreter der italienischen sowie der polnischen Delegation wie auch des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und der Stadt Halberstadt ein Mahnmal für polnische und italienische Zwangsarbeiter feierlich enthüllt, die in der Kriegsgräberstätte des städtischen Friedhofs Halberstadt bestattet sind.

     

    An den Feierlichkeiten beteiligten sich die Botschafter Polens und Italiens, Prof. Andrzej Przyłębski und Luigi Mattiolo, sowie die beiden Generalkonsuln: Marcin Jakubowski und Fabio Dorigato.

     

    Die deutsche Seite wurde durch Holger Stahlknecht, Innenminister des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, und durch den Bürgermeister von Halberstadt Andreas Henke repräsentiert.

     

    Aus Warschau kamen Direktor Adam Siwek als Vertreter des Instituts für Nationales Gedenken (IPN) und Anna Wicka von derselben Institution sowie Familienangehörige eines der in Halberstadt bestatteten Opfer.

     

    In seiner Ansprache erinnerte Botschafter Przyłębski unter anderem daran, dass in Deutschland Ende Januar traditionell im reflektierten Gedenken an Millionen von Opfern des nationalsozialistischen Terrors erinnert wird. Er bedankte sich auch bei allen Anwesenden für entschlossene Mitwirkung, durch die ein würdiges Gedenken an die Opfer von Halberstadt möglich wurde.

     

    Die Errichtung des Mahnmals von Halberstadt hängt mit der Suche polnischer Familien nach Opfern des Zweiten Weltkrieges zusammen. Dank den Fragen aus Polen wurden in dem Stadtarchiv von Halberstadt Recherchen durchgeführt, bei denen Unterlagen zur Bestattung dieser Opfer auf dem städtischen Friedhof gefunden wurden.

     

    Das Mahnmal konnte dank der Entscheidung der Behörden von Sachsen-Anhalt und von Halberstadt sowie dank der Zusammenarbeit polnischer und italienischer Institutionen entstehen: Konsularabteilung der Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik, Botschaft der Republik Italien in Deutschland sowie Institut für Nationales Gedenken (IPN) in Warschau.

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