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  • NACHRICHTEN

  • 12 Oktober 2018

    Am 4. Oktober 2018 fand im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) die deutsch-polnische Tagung „Gemeinsam in die Zukunft – Vision 2030“ statt.

     

     

    Die Tagung hatte zum Ziel, deutsche und polnische Regionen mit dem „Gemeinsamen Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030“ bekannt zu machen, das im Dezember 2016 durch den Ausschuss für Raumordnung der deutsch-polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit beschlossen wurde.

     

    Das Konzept ist eine raumplanerische Vision, die Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten zeigt und Empfehlungen enthält, wie der Zusammenhalt der Region, die Nutzung der Ressourcen sowie verkehrliche Verbindungen verbessert werden können.

     

    Die deutsche Seite wurde u.a. durch Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, sowie Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, vertreten.

     

    Von polnischer Seite nahmen an der Tagung teil: Wojciech Jankowiak, Vizemarschall der Wojewodschaft Wielkopolskie; Krzysztof Żarna, Leiter des Marschallamtes der Wojewodschaft  Zachodniopomorskie; Mariusz Goraj, Abteilungsleiter im Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie sowie Maciej Zathey, Leiter des Instituts für regionale Entwicklung der Wojewodschaft Dolnośląskie.

     

    An den Gesprächen beteiligten sich außerdem Dr. Walter Deffea, Sonderberater des EU-Kommissars für Regionalpolitik, und Tadeusz Oliwiński, Gesandter und Botschaftsrat in der Wirtschaftsabteilung der Botschaft der Republik Polen in Berlin.

     

    Bei der Eröffnung der Tagung verlas Tadeusz Oliwiński zwei Ansprachen an die Teilnehmenden – von Minister Artur Soboń, Staatssekretär im Ministerium für Investitionen und Entwicklung, sowie von Ministerin Renata Szczęch, Unterstaatssekretärin im Ministerium für Inneres und Verwaltung und Koordinatorin für deutsch-polnische grenznahe und regionale Zusammenarbeit.

     

    Im Hauptteil der Tagung wurde die strategische Bedeutung des Gemeinsamen Zukunftskonzeptes in Bereichen nachhaltiges Wachstum, Verkehrsverbindungen, Wissenschaft oder Lebensqualität diskutiert.

     

    In ihren Beiträgen schätzten die Vertreterinnen und Vertreter der Regionen das Zukunftskonzept hoch ein und sahen darin eine gute Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. So auch Dr. Walter Deffea, der es als Modell für die Zusammenarbeit anderer grenznaher Regionen in der EU darstellte.

     

    Nachmittags wurde der Wettbewerb für grenzüberschreitende raumplanerische Projekte der vergangenen Jahre ausgewertet. Die Tagung galt ebenfalls  als offizielle Auftaktveranstaltung für die Ausschreibung MORO, bei der bis zum 4. Dezember 2018 Projekte zur Umsetzung des Gemeinsamen Zukunftskonzeptes eingereicht werden können. Die Ergebnisse werden während der deutsch-polnischen Tagung zur Raumplanung verkündet, die für das Frühjahr 2019 in Berlin geplant ist.

    StS-Lüscher_2018
    GBR-Oliwinski_2018
    MP-Woidke_2018
    StS-Kerber_2018
    Min-Schneider_2018
    Dir-Zathey_2018
    StS-Ulbrich_2018
    Dir-Zarna_2018
    RL-Goraj_2018
    StS-Schneider_2018
    SB-Deffaa_2018
    VM-Jankowiak_2018
    Ko-Vors-ROA-Swiatecka-Wrona+Erdmenger_2018
    Disk_2018

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