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  • 31 Oktober 2018

    Während seines offiziellen Besuches in Berlin am 23. Oktober 2018 traf Präsident der Republik Polen Andrzej Duda im Kanzleramt die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Angela Merkel. Auf Wunsch der deutschen Seit fand das Gespräch unter vier Augen statt.

     

     

    Wie der Leiter des Präsidentenbüros Krzysztof Szczerski mitteilte, dauerte das Treffen 45 Minuten. Dabei wurden viele Themen aus fünf großen thematischen Bereichen angesprochen. Dazu gehörten: Innenpolitik der beiden Länder, Zukunft der Europäischen Union im Zusammenhang mit aktuellen Herausforderungen und notwendigen Reformen, Beziehungen zwischen der EU und den USA, Situation der Ukraine und Zukunft der Klimapolitik.

     

    Minister Szczerski gab das Urteil von Präsident Duda weiter, der das Gespräch mit der Bundeskanzlerin als „sehr gut“ bezeichnet hatte.

     

    Das erste diskutierte Thema betraf die heutige politische Lage Polens und Deutschlands. „Es wurde u.a. über die Zukunft der deutschen Politik im Kontext der anstehenden Landeswahlen gesprochen“, so Minister Szczerski.

     

    Mit Blick auf die Europäische Union seien sich die Gesprächspartner einig gewesen, dass jede Reform Europas mit Einwilligung und unter Beteiligung der Bürger, als Ergebnis eines demokratischen Diskurses und im rechtlich festgelegten Rahmen zu geschehen habe.

     

    Der Präsident Polens und die deutsche Bundeskanzlerin hätten sich ebenfalls über ihre Perspektiven auf den Zustand der Beziehungen zwischen der EU und den USA ausgetauscht. Präsident Duda habe dabei Ergebnisse seines letzten Besuches im Weißen Haus sowie in New York mitgeteilt.

     

    Das Interesse der beiden Länder gelte selbstverständlich auch der Ukraine. Krzysztof Szczerski zufolge hätten die Gesprächspartner über die weitere „Verankerung“ der Politik gegenüber der Ukraine in der europäischen Politik gesprochen.

     

    Als Letztes sei die Klimapolitik thematisiert worden. Minister Szczerski erinnerte an die Klimakonferenz COP24 in Katowice, die Polen als Gastgeber im Dezember austragen wird.

    „Polen ist daran interessiert, dass die Klimakonferenz ein entsprechendes Resultat bringt, welches eine gerechte und verantwortungsvolle Politik erlauben und es den beteiligten Ländern ermöglichen wird, ihre Wirtschaften an die Erfordernisse der Klimapolitik anzupassen“, referierte der Minister und informierte, dass Präsident Duda um deutsche Unterstützung für das polnische Modell einer gerechten Lastenverteilung unter den einzelnen Staaten geworben habe.

     

    Quelle: Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen

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